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Leben und Einsamkeit im höheren Lebensalter

woman holding glass of water
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Ergebnisse einer aktuellen Forsa-Umfrage zur Lebenssituation von Menschen in späteren Lebensphasen weisen darauf hin, dass sich bei einem Großteil der befragten Personen über 75 Jahre im Zuge der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen das subjektive Einsamkeitsempfinden verändert hat. Viele Menschen und insbesondere Frauen leben im höheren Lebensalter alleine und sind daher in besonderer Weise von sozialer Isolation und/oder Einsamkeit gefährdet. Die Ergebnisse der Umfrage können daher nützlich sein, um mit den Ergebnissen weiterer Studien zu diesem Thema bestehende Aktivitäts- und Unterstützungsangebote an die vielfältigen Interessen und Bedarfe von älteren Menschen anzupassen und Einsamkeitsempfinden sowie soziale Isolation vorzubeugen. Dabei spielen auch Bezugspersonen eine wichtige Rolle, weshalb auch diese von Unterstützungs- und Hilfesystemen adressiert werden sollten.

In dem Zusammenhang ist nicht außer Acht zu lassen, dass Einsamkeit immer individuell erfahren wird und dass Alleinewohnen/-leben nicht immer bedeutet, dass eine Person einsam ist/sich einsam fühlt.

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