„Gute“ Wissenschaftskommunikation – „Kern Wissenschaftlicher Arbeit“

Der Journalist und Politikwissenschaftler Dr. Jan-Martin Wiarda sprach am 22.04.2021 im AiAcampus über „gute“ Wissenschaftskommunikation. Seiner Meinung nach gäbe es in Deutschland ein Defizit an „guter“ Wissenschaftskommunikation, die generell einen höheren Stellenwert einnehmen müsse und gegenüber der Forschung einen Wettbewerbsnachteil habe. Nach Ansicht von Herrn Dr. Wiarda müsse Wissenschaftskommunikation als Kern der wissenschaftlichen Arbeit gesehen werden, was durch die Führungskräfte sowie finanzielle Mittel zu unterstützen sei. Auch die Aufnahme von Kommunikation in die Ausbildung von Wissenschaftler:innen sei elementar. Die Forschenden selbst sollten die eigene Rolle in der Wissenschaft stärker reflektieren und Institutionen Forschende im Hinblick auf Wissenschaftskommunikation mehr unterstützen. Dafür bräuchte es auch eine äquivalente Anerkennung von Wissenschaftskommunikation und Lehre gegenüber der Forschung.

Für Herrn Wiarda müssten Standards für Wissenschaftskommunikation entwickelt werden und der Wissenschaftskommunikation eine neue Rolle zugewiesen werden. „Gute“ Wissenschaftskommunikation ist für Herrn Wiarda: dialogisch, narrativ, klar und einfach formuliert und nach Möglichkeit werden verschiedene Kanäle und Zielgruppen bedient, was nicht immer so einfach sei.

two women having a meeting inside glass panel office
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