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Moderator:innen sollten immer unparteiisch sein

Am 20.05.2021 gab Dr.in Monique Lampe (Moderatio) im AiAcampus einen aktiven Impuls zum Thema „Businessmoderation“. Sie ging dabei auf die Unterschiede beim Präsentieren und Moderieren ein, erklärte die grundsätzliche Rolle der moderierenden Person, stellte den Moderationszyklus dar, an dem man sich orientieren kann, gab Tipps im Umgang mit Vielredner:innen und stellte übersichtsartig Schlüsselfaktoren bei der Businessmoderation dar. Zudem empfahl sie, bei der Online-Moderation nach 60 Minuten eine Pause von etwa zehn Minuten einzuplanen und machte die Teilnehmenden aufmerksam auf die Pecha Kutcha-Methode, mit der Vorträge im Rahmen eines zuhörer:innenfreundlichen Zeitfensters eingegrenzt werden könnten. Auch analoge Konferenzen hätten laut Dr.in Monqiue Lampe durch gezielte Planung und veränderte Sitzanordnungen das Potenzial, die Teilnehmenden in Aktivität zu bringen.
In der Veranstaltung selbst zeigte die Moderations-Coach ihre einschlägige Erfahrung in der Onlinemoderation mit dem gezielten Einsatz verschiedener aktivierender Methoden und Onlinetools, wie padlet und mentimeter. Sie verdeutlichte, dass es sich lohne, die Moderation von Meetings und anderen Veranstaltung im Vorfeld gründlich zu planen und durch die strategische Wahl verschiedener Methoden, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer:innen und Partizipient:innen aufrechtzuerhalten. Zudem verdeutlichte sie, dass es sinnvoll sein kann eine externe Moderation einzusetzen bzw. die Moderation wechseln zu lassen, um so Leitungspersonen, die in vielen institutionellen Kontexten oftmals die Moderation übernehmen, zu entlasten. Darüber hinaus sinke hiermit die Hemmschwelle von Mitarbeitenden, sich vor der Leitung zu äußern, was wiederum der Arbeitsatmosphäre zugutekäme.

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Photo by Daria Shevtsova on Pexels.com

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