comment 0

24.06.2021 Auf eine Stelle bewerben oder für eine Stelle gefunden werden

Katja Wolter war am 24.06.2021 erneut im AiAcampus. Diesmal gab sie Hinweise und Tipps zum Thema Bewerbungsstrategien, die in enger Beziehung zu Karrierenetzwerken, wie XING, LinkedIn, ResearchGate usw. stehen. Auf die genannten Karrierenetzwerke ging Katja Wolter bereits in den vergangenen zwei Veranstaltungen zum Thema Netzwerken ein. Dieses Mal beleuchtete sie insbesondere ReasearchGate näher.

Katja Wolter sprach außerdem  über den offenen und verdeckten Stellenmarkt. Im Gegensatz zum offenen Stellenmarkt sind die Stellen im verdeckten Stellenmarkt nicht öffentlich ausgeschrieben und es bewerben sich darauf etwa nur 5 % der Arbeitssuchenden. Dies kann beispielsweise als aktive Strategie mit einer Initiativbewerbung erfolgen, die besonders erfolgversprechend ist, wenn man bereits bestehende Kontakte in der Wunschorganisation hat. Eine andere, eher passive Strategie, besteht darin seine Sichtbarkeit in sozialen Medien, als Expert:in und in Netzwerken, wie XING LinkedIn oder ResearchGate zu verbessern. Damit erhöht man die Chance von Recruitern und Personalern für die verdeckten Stellen aufgespürt zu werden. Deshalb empfiehlt es sich, das eigene Profil im Karrierenetzwerk zu überprüfen und mit geeigneten, der Realität entsprechenden Keywords anzureichern. Es ist dabei nicht nötig in allen Netzwerken vertreten zu sein. Katja Wolter plädiert eher dafür, ein Profil, in einem, den individuellen Zielen entsprechenden, Karrierenetzwerk gut mit Inhalten zu befüllen.

Im Zusammenhang mit der Jobsuche sollte das Profil dabei Fragen auf Stellenbeschreibungen beantworten können, also welche Fähigkeiten und Kompetenzen vorhanden sind und welche Aufgaben bereits übernommen wurden. Wichtig ist außerdem, das Profil aktuell zu halten und regelmäßig anzupassen. Folgende Dinge können dabei gelöscht werden: Leistungen, die mehr Schein als Sein sind (5 Wörter Spanisch sind keine Grundkenntnisse), alte Empfehlungen (es sei denn sie kommen von sehr renommierten Personen), Praktika, die mehr als 7 Jahre zurückliegen (es sei denn, es ist die Wunschorganisation, dann sollte es aufgeführt sein) und Fähigkeiten, die nicht belegt werden können.

Ein gut gepflegtes und aktuell gehaltenes Profil im Karrierenetzwerk ist eine gute Basis, um den nächsten Job in der Wissenschaft oder Wirtschaft finden zu können bzw.  passende Jobangebote von Recruitern zu erhalten.

Angela Ulrich

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar