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01.07.2021 Gesundheit älterer Menschen: Ein kurzer Einblick in die Arbeit der BZgA

Dr.in Anke Spura gab am 01.07.2021 im Rahmen des AiAcampus einen kleinen Einblick in die Arbeit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Die 1967 gegründete Institution, die dem Bundesministerium für Gesundheit unterstellt ist, handelt auf Grundlage von Bundesprogrammen, nationalen Aktionsplänen und gesetzlichen Aufträgen. Die BZgA ist eine Fachbehörde und ist im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung tätig. Sie bietet umfangreiches und wissenschaftlich fundiertes Informationsmaterial zu diversen Gesundheitsthemen, wie Corona-Schutzimpfungen, Kinder-und Jugendgesundheit, Gesundheit älterer Menschen und vieles mehr. Sie fördert den Informationsaustausch und die Verknüpfung zwischen Multiplikator:innen in Bundes- und Regionalkonferenzen. Sie erstellt und veröffentlicht Expertisen und Studien und leistet interdisziplinäre Facharbeit.  Alle veröffentlichten Materialien werden evaludiert.

Im Bereich Gesundheit älterer Menschen werden von der BZgA verschiedene Programme aufgesetzt, von denen Dr. Anke Spura„Älter werden in Balance“ und „Gesund und aktiv älter werden“ kurz vorstellte. Die beiden Programme zielen darauf ab die physische und psychische Gesundheit Älterer zu erhalten bzw. zu fördern, sowie deren Gesundheitskompetenz zu erhöhen und so informierte Entscheidungen zu ermöglichen um eine selbstständige, selbstbestimmte, sozial-integrierte, gesundheitsbewusste Lebensführung zu erhalten bzw. zu fördern.

In den Programmen wird die Schaffung bewegungsfördernder Strukturen für ältere Menschen in der Lebenswelt Kommune angestrebt. Es wird aber auch ein standardisiertes evidenzbasiertes Alltags-Trainings-Programm eingesetzt, dass sich an bisher eher inaktive Menschen ab 60 Jahren richtet. Die BZgA verfolgt somit Ziele, sowohl auf der Ebene der Kommune als auch auf der Ebenen des Individuums. Die Programme werden immer in Zusammenarbeit mit Verbänden, Kommunen, Landesvereinigungen für Gesundheit, Universitäten, Hochschulen und anderen Institutionen umgesetzt. 

Angela Ulrich

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